Qualitätsbezeichnungen beim Wein

Grundsätzlich gibt es drei Konzepte:

Lesegutbewertung

Der Zuckergehalt des Traubensaftes wird gemessen, je höher der Gehalt, umso höher die Qualitätsbewertung.

In Deutschland wir gemessen in Grad Oechsle, benannt nach dem Apotheker Christian Ferdinand Oechsle, der 1774 die Mostwaage entwickelte.

Diese Oechslewaage misst das spezifische Gewicht des Lesegutes und setzt es in Relation zu Wasser. Das heißt:

1 Liter Wasser = 1 kg

hat das Lesegut 85 °Oechsle so wiegt

1 Liter Traubenmost = 1,085 kg

Aus dem Mostgewicht kann man den zukünftigen Alkoholgehalt des Weines errechnen. Die Formel lautet:

Grad Oechsle x 1,26

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Lagebewertung

Bewertet wird die Herkunft des Weines. Bei diesem Konzept sind umfangreiche Erfahrungswerte nötig, die nur Gegenden wie z. B. Frankreich haben, die seit Jahrtausenden Wein anbauen. Die Lagebewertung reicht von der groben Herkunftsbewertung (Apellation Bordeaux Contolé,...), bis hin zur Bewertung des einzelnen Weinberges (Grand Cru,..)

Bewert. der Kellerbehandlung

Wird in Spanien praktiziert. Ausschlaggebend ist, wie alt der Wein ist und wie lange er im Barrique Fass lag.

Das deutsche Klassifizierungssystem

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Das italienische Weingesetz

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Das französische Klassifizierungssystem

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Das spanische Weingesetz

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